Mount Rainier-Nationalpark, Washington




Vergrößerung

Reflection Lake und der 4392 m hohe schlafende Vulkan Mount Rainier.

An klaren Tagen ist der 4392 m hohe, eis- und schneebedeckte Vulkanriese Mount Rainier, der vor rund 2000 Jahren letztmals aktiv war, von den rund 100 km entfernt gelegenen Städtchen Tacoma und Seattle aus gut sichtbar. Der schlafende Schichtvulkan liegt in der Nordwestecke der USA im Bundesstaate Washington und gehört wie der 1980 ausgebrochene und teilweise explodierte Mount St. Helens, mit dem er verschwistert ist, zum Kaskadengebirge. Dem Besucher fällt die außerordentlich üppige Vergetation auf, die den Berg bis zu dessen 26 benannten und diversen unbenannten Gletschern hinauf bedeckt. In den unteren Lagen durchfährt man einen dschungelartigen Wald mit riesigen, teilweise sehr alten Nadelbäumen. Erst wenn die mittleren Lagen mit den satten, blumenübersäten Bergwiesen und den Gewässern aller Art, vom stillen Bergsee über den rauschenden Wildbach bis zum tosenden Wasserfall, erreicht sind, wird der Blick auf den Vulkan frei, sofern dieser nicht wolkenverhangen ist. Die noch immer saftigen Weiden mit den dunkeln Nadelbauminseln, die auf die Wiesen folgen, reichen bis zu den Gletschern und Schlammlawinenkegel hinauf. Die Parkstraße führt halb um den Vulkan herum. Von ihr aus zweigen Nebenstraßen ab, die in der Nähe der Gletscher oder bei einem Aussichtspunkt enden. Ein Netz von Wanderwegen umgibt den Vulkan. Alljährlich bezwingen in zweitägigen Touren einige hundert Seilschaften den wettermäßig unberechenbaren Berg. In einem eintägigen Schnellehrgang werden Besucher ohne Bergerfahrung in die Kunst des Bergsteigens eingeführt, ehe sie anderntags unter der kundigen Leitung eines Bergführers und, wenn gewünscht, in gemieteter Ausrüstung, den Aufstieg über Eisfelder zum Krater unter die Füße nehmen. 

Geschichte

Die ersten Menschen haben sich wahrscheinlich bereits vor rund 8000 Jahren im heutigen Parkgebiet aufgehalten. Eine Pfeilspitze, die man beim Straßenbau gefunden hat, wird auf ein Alter von 6000 Jahren geschätzt. In den vergangenen 2500 Jahren verbrachten Uramerikaner wohl regelmäßig die Sommermonate im fruchtbaren und kühlen Voralpenland des Mount Rainier. Diesen Annahmen liegen Studien des Klimas seit dem Ende der Eiszeit vor rund 12'000 Jahren zugrunde. Man geht davon aus, daß vor etwa 5800 Jahren eine Kältephase einsetzte, die die Menschen mehr und mehr vom Gebirge fernhielt. Gegen Ende dieser etwa 3500 Jahre dauernden Periode erreichte die Jahresdurchschnittstemperatur erneut die heutigen Werte. Das Tiefland begann zu verwüsten, und die Menschen kehrten in die fruchtbaren Gebirgstäler zurück. In früher historischer Zeit, als die ersten weißen Siedler kamen, teilten sich während der Sommermonate fünf indigene Völker in das Vorgebirge am Mount Rainier. Die Frauen und Kinder sammelten Beeren, Wurzeln, Kräuter und Flechtmaterial und jagten Kleintiere und Vögel, während die Männer dem Wild nachstellten und fischten. 1950 fand am Mount Rainier letztmals das traditionelle Heidelbeercamp der Yakima-Frauen statt. Am Nachbarvulkan Mount Adams wird der Brauch noch heute gepflegt.
Als erster Europäer sichtete der englische Seefahrer Captain George Vancouver 1792 den 'bemerkenswert hohen, runden, mit Schnee bedeckten Berg' und benannte ihn nach seinem Freund Admiral Peter Rainier. 1853 ließ sich James Longmire samt Familie im Parkgebiet nieder. Dreißig Jahre später entdeckte Longmire im Nisqually Valley heiße Quellen, die er als Heilquellen kommerzialisierte.
1879 bezwangen Hazard Stevens und Philemon Beecher Van Trump als erste Weiße den Gipfel des Vulkans, obwohl ihr indianischer Führer sie beschworen hatte, von dem tödlichen Unterfangen abzulassen. Für die Indianer waren die eisbedeckte Kuppe und der Krater des 'Takoma', des 'Berges', wie sie Mount Rainier nannten, ein heiliger, gefürchteter Ort. Die beiden Männer überlebten denn auch die bitterkalte Nacht im Krater nur dank heißer Schwefeldämpfe, die in einer zufällig entdeckten Eishöhle aus dem Boden traten. Die ätzenden Dämpfe machten den Männern allerdings fast ebenso sehr zu schaffen wie die große Kälte. Die Berichte über die geglückte Erstbesteigung, der zahlreiche Versuche vorausgegangen waren, lockten nun von überall her Bergsteiger an. Viele Täler und Gletscher tragen die Namen jener Bergpioniere, zu denen auch der große Naturforscher und -schützer John Muir gehörte, der 1888 den Gipfel erklomm.
Das systematische Abholzen der Wälder, die extensive Viehwirtschaft und der schon früh einsetzende Massentourismus führten zu beträchtlichen Naturschäden. Mit der Schaffung des Nationalparks im Jahre 1899 sollte dieser Zerstörung Einhalt geboten werden. Leider, wie sich bald herausstellte, hatte man die Parkgrenzen allzu eng gesetzt. Jenseits der Grenzen wurden weiterhin Wald abgeholzt und Wiesen übergrast und von Viehherden zertrampelt. Alle seitherigen Bemühungen, das Parkgebiet zu vergrößern und diese schützenswerten Gebiete miteinzubeziehen, sind bis heute gescheitert.

Geologie

Seit etwa 180 Mio Jahren wandert die rund 40 km dicke nordamerikanische Kontinentalplatte mit - gegenwärtig -einer Geschwindigkeit von 5 cm pro Jahr nordwestwärts. Sie stößt dabei im Westen auf die ihrerseits nach Osten driftende, lediglich etwa 7 km mächtige Juan-de-Fuca-Meeresplatte, dem nahezu vollständig konsumierten Ostteil der unter den Kontinentalrand geschobenen Pazifikplatte. Während der Kontinent über die Ozeanplatte hinweggleitet, sinkt diese unter jenen ab und wird in etwa 100 km Tiefe teilweise und in 400 bis 700 km Tiefe vollständig aufgeschmolzen. Dieser Vorgang des Absinkens und Aufschmelzens einer tektonischen Platte wird Subduktion genannt. Beim teilweisen Aufschmelzen bei Temperaturen von etwa 700°C steigen riesige, spezifisch leichtere Tiefengesteiskörper, in denen wegen des Wassergehaltes ein extrem hoher Druck herrscht, bis in Erdoberflächennähe auf, wo sie erstarren. Diese Vorgänge werden an der Erdoberfläche als Erdbeben wahrgenommen. Erreichen diese Gesteinskörper die Erdoberfläche, kommt es zum Vulkanausbruch.
Mount Rainier ist wie die übrigen Vulkane des Kaskadengebirges, zu denen u.a. Mt. St. Helens, Mt. Adams, Mt. Hood, Mt. Shasta, Mt. Mazama (Crater Lake) und Mt. Tehama (Lassen Peak) gehören, ein gemischter oder Schichtvulkan: Explosionsartige Ausbrüche, bei denen vulkanische Asche, Schlacke, Tuff und andere Lavaprodukte hinausgeschleudert werden, und ruhige Lavaflüsse lösen sich ab. Charakteristischerweise entstanden die Vulkane des Kaskadengebirges mehr oder weniger auf einer Linie, die parallel zur Pazifikküste, der Subduktionszone, verläuft..
Mount Rainier, der als schlafend, nicht aber als erloschen gilt, begann sich vor rund 1 Mio Jahren zu bilden. Seine letzten großen Ausbrüche hatte er vor 5000 bzw. 2000 Jahren. Bei einem dieser Ausbrüche wurden vermutlich die obersten 100 m der Kegelspitze weggesprengt. Gipfelstein ist allerdings nie gefunden worden, aber man nimmt an, daß beim Ausbruch die Gletscher des Berges schmolzen, und das Gesteinsmaterial unter den Schutt- und Schlammlawinen (mudflow) begraben wurde. Die heutige Aktivität des Mount Rainier beschränkt sich auf das Austreten heißer Dämpfe aus dem Krater eines neuen, vor wenigen Jahrtausenden entstandenen, etwa 250 m hohen Kegels, der sich im vergrößerten alten Krater gebildet hat. 

Tierwelt

Im Park sind etwa 50 Säugetierarten heimisch. Unter den großen Säugern sind die Schwarzwedelhirsche am stärksten verbreitet. Etwas weniger häufig begegnet man Schwarzbären, deren Pelz durchaus braun- oder blondfarben sein kann, ferner Wapiti-Hirschen, Kojoten, Luchsen, Rotfüchsen und Stachelschweinen. Die langhaarigen, vollständig weißen Schneeziegen, die wie die europäischen Gemsen keine echten Ziegen sind, sondern der Familie der Ziegenantilopen angehören, können mitunter an den oberen Berghängen als wandelnde weiße Flecken ausgemacht werden. Es wird nicht ausgeschlossen, daß irgendwo im Parkhinterland einige Berglöwen leben. Da diese großen Raubkatzen sehr menschenscheu sind, läßt sich ihre Existenz nur indirekt nachweisen, etwa anhand gerissener Tiere oder von Kot. Unter den Kleinsäugetieren sind die Baum- und Streifenhörnchen die augenfälligsten Vertreter. Viele sind zutraulich oder gar handzahm. Manchmal bekommt man Waschbären, selten einen Marder zu Gesicht. Geröllhalden und nackte Felsen sind der Lebensraum der kommunikativen und schnellen Pfeifhasen oder Pikas, während die Murmeltiere (marmot) ein beschaulicheres Leben auf der offenen Alpweide vorziehen.
Die Vogelwelt umfaßt 147 Arten. Die größten gefiederten Parkbewohner sind Steinadler, die man hie und da kreisen sieht, die kleinsten die winzigen, sehr kämpferischen und mutigen, erstaunlich widerstands- und anpassungsfähigen und ausgesprochen klugen Kolibris. Verbreitet sind Habichte, Buntfalken, Kolkraben, Kiefern- und Grauhäher, Spechte, Kanadagänse, Alpenschneehühner (rock ptarmigan), Bergbläulinge (mountain bluebird) und der schwarzköpfige Oregon-Junko, ein Neuwelt-Sperling. 

Pflanzenwelt

Die Parkgegend ist, bedingt durch die geografische Lage und die Bodenbeschaffenheit, außerordentlich fruchtbar und üppig. Wald und Wiesen lösen sich ab. Die Waldgebiete lassen sich in drei von der Höhenlage abhängige Zonen einteilen. Bis etwa 1000 m ist der Wald regenwaldähnlich. Riesige Douglastannen, Westliche Hemlocks und Riesenlebensbäume, von denen einige auf ein Alter von 1000 Jahren geschätzt werden, und die Höhen von 90 und mehr Metern erreichen, beherrschen hier den Wald. Im Dämmerlicht der Giganten wachsen Ahornbäume, auch sie von außergewöhnlicher Statur, ferner verschiedene Gebüsche und Sträucher, riesige Farne, Moose aller Art und zahllose Pilzarten. Oberhalb 1000 m verlieren Wald und Unterholz an Dichte. Berg-Hemlocks, Gebirgs-Stroben und Pazifische Edeltannen dominieren. In den grasbewachsenen Waldlichtungen gedeihen Azaleen und Waldblumen. Auf etwa 1400 m beginnt die dritte Waldzone. Wald und Weideland lösen sich hier ab. Der Wald besteht aus Alaska-Zedern, Berg-Hemlocks und den schlanken, bis auf den Boden reichenden, attraktive Bauminseln bildenden Felsengebirgstannen.
Die Wiesen des Parkes sind satt und blumenreich. In höheren und höchsten Lagen wird die Vegetation allgemein karger. Kleine, unauffällige, aber nicht minder prachtvolle Bergblumen treten an die Stelle der Wiesenblumen, die hier mit mehreren hundert Arten vertreten sind. 

Aktivitäten

WANDERN Mehrere Hundert Kilometer Wanderwege führen in teilweise sehr entlegene Parkregionen. Der 150 km lange Wonderland Trail (Pfad), der um den Vulkan herumführt, eignet sich gut für ausgedehnte Wanderungen. Da dieser Weg einige Male die Parkstraße kreuzt, können auch verschiedene Teilabschnitte gewählt werden. Zahlreiche kurze und lohnende Wanderwege sowie einige Lehrpfade sind in der Umgebung von Sunrise und Paradise angelegt worden.
BERGSTEIGEN In den letzten Jahren haben alljährlich über 2000 Personen mit sehr unterschiedlicher, viele ganz ohne Bergerfahrung den 4394 m hohen Mount Rainier bestiegen. Mehrere private Bergsteigerschulen führen vorbereitende eintägige Kurse mit anschließender zweitägiger Bergbesteigung durch. Die gesamte Ausrüstung kann gemietet werden.
ANGELN In den Parkgewässern kommen vier Forellenarten vor, auf die geangelt werden darf. Eine Angellizenz ist nicht erforderlich, es sind jedoch die von der Parkverwaltung erlassenen Vorschriften zu beachten. Einige Seen und Flüsse sind für jegliches Angeln gesperrt. Als aussichtsreich gelten der Paradise River im August/September und der Ohanapecosh River während des ganzen Sommers.
WINTERSPORT Bei Paradise sind von Dezember bis Mai an den Wochenenden Skilifts und andere Einrichtungen in Betrieb. Die Paradise Road wird in dieser Zeit offengehalten. Man fährt Ski, schlittelt oder unternimmt Schneeschuh- oder Skiwanderungen. Bei der Festlegung der Wanderroute läßt man sich am besten von einem Parkranger beraten. Ausrüstungen aller Art können in Paradise gemietet werden. Hier sind auch kleine Mahlzeiten erhältlich.
VERANSTALTUNGEN Von Juni bis September werden von verschiedenen Orten aus täglich begleitete Wanderungen durchgeführt. Jeden Abend halten Parkranger in den Amphitheatern der Campingplätze Ohanapecosh, White River, Cougar Rock und Ipsut Creek wechselnde Lichtbildervorträge. 

Sehenswertes
(Zahlen siehe Karte)

Vom Sunrise Point aus erhält man einen guten Eindruck von der Größe des Vulkans und seiner 26 Gletscher. Bei guter Sicht sind von hier aus 4 weitere Vulkane zu sehen: im Süden Mount Adams und Mount Hood, im Norden Glacier Peak und Mount Baker. Vom Sunrise Point aus führen kurze, lohnende Wanderwege zu den kleinen Bergseen Shadow und Frozen Lake. Ein gemütlicher Spaziergang um den Tipsoo Lake herum, mit guter Sicht auf den Mount Rainier, durch ein Meer von Wildblumen, ist sehr erholsam.
Der Box Canyon ist die 35 m tiefe, sehr enge Schlucht, die der Cowlitz River in einen Lavastrom gefressen hat. Die Parkstraße führt an den beiden Bergseen Louise und Reflection vorbei, in denen sich der Berg in seiner vollen Größe spiegelt, sofern er sich nicht gerade in Wolken hüllt. Zum 50 m hohen Narada-Wasserfall hinunter führt ein kurzer, steiler Pfad. Der Wasserfall ist auch von der oben vorbeiführenden Parkstraße aus zu sehen.
Der Aussichtspunkt Nisqually Vista , von dem aus der gleichnamige Gletscher mit seinen vielen Spalten gut überblickt werden kann, wird über einen kurzen Fußweg erreicht, der beim Paradise-Besucherzentrum beginnt. Im Spätsommer können die sehr sehenswerten Paradise-Gletscherhöhlen besichtigt werden. Zweimal täglich begleiten Parkranger Besucher über den langen Weg zu den Höhlen.

Tierbeobachtung
(Zahlen siehe Karte)

Pfeifhase (pika)

An vielen Aussichtspunkten entlang der Parkstraße betteln handzahme Erd- und Streifenhörnchen sowie Grau- und Clark's Kiefernhäher um Futter. Schneeziegen halten sich gerne an den Berghängen in der Nähe der Baumgrenze auf, so etwa auf der Van Trump Park genannten Alpwiese oder an der Tatoosh Range , einer südlich der Paradise-Region gelegenen Bergkette; mit Ferngläsern können die Tiere gut beobachtet werden. Wapiti-Hirsche werden vor allem im Spätsommer und im Herbst im Südosten des Parkes im Stevens Canyon und entlang dem Chinook River gesichtet. An der Parkstraße westlich des Chinook-Passes und der Einbahnstraße , die oberhalb des Paradise-Besucherzentrums beginnt und in einem weiten Bogen ins Tal hinunterführt, sonnen sich gerne Murmeltiere. Die kleinen Pfeifhasen, die in den Geröllhalden beim Tipsoo Lake am Werk sind, lassen sich mit etwas Geduld gut beobachten.

Camping

Der Ohanapecosh-Campingplatz, mit 131 Einheiten, ist von Mitte Mai bis Oktober, der Cougar Rock, mit 200 Einheiten, und der White River, mit 117 Einheiten, sind von Mai bzw. Juni bis Okt zugänglich. Die beiden kleinen, komfortlosen Plätze Sunshine Point (18 E.) und Ipsut Creek (29 E.) sind ganzjährig bzw. von Mai bis Okt offen. Im Parkhinterland (backcountry) befinden sich mehrere Hike-in-Zeltplätze. 

Hotels / Essen

Das Hotel in Paradise ist von Mitte Juni bis Anfang September (Labor Day Weekend), das bei Longmire von Anfang Mai bis Mitte Oktober offen. Während des Sommers sind in Paradise, Sunrise Point und Longmire ein oder mehrere Restaurants in Betrieb. An Winterwochenenden werden lediglich in Paradise und Longmire bescheidene Mahlzeiten serviert. Lebensmittel können im Sommer in Longmire und beim Sunrise Point gekauft werden. An den Zufahrtsstraßen zum Park befinden sich Hotels, Restaurants und Lebensmittelgeschäfte. 

Anreise

Die beiden zusammengewachsenen Großstädte Seattle und Tacoma (Washington), mit gemeinsamem Großflughafen in Seattle und unzählichen Autoverleihfirmen, liegen 120 bzw. 90 km nordöstlich, Portland (Oregon) liegt 250 km südlich des Parkes. Von Seattle und Tacoma aus bieten Busunternehmen eintägige Ausflüge in den Park an. Die Nähe dieser Agglomerationen schlägt sich an den Wochenenden im großen Besucheransturm nieder. Die Parkstraße wird an den Sommerwochenenden oft von langen Oldtimer-Karavanen vereinnahmt.

Klima / Reisezeit

Feuchte pazifische Luftmassen sorgen das ganze Jahr hindurch für reichlich Niederschläge. Die Sommer sind mild, mit kühlen Nächten, die Winter sehr kalt und schneereich. In Paradise fallen pro Jahr durchschnittlich 15 m Schnee. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit ist der Mount Rainier oft wochenlang in Wolken gehüllt, und ebensolange Regenperioden sind keine Seltenheit. Hauptbesucherzeit ist Juni bis September. Juli und August sind die trockensten und wärmsten Monate mit den meisten Schönwettertagen. 

Anschrift / Info

Von den insgesamt 4 Besucherzentren des Parkes ist das Paradise-Besucherzentrum mit seinen verschiedenen Ausstellungsräumen und audiovisuellen Vorführungen das größte und sehenswerteste. Die anderen drei Zentren befinden sich in Longmire, Ohanapecosh und am Sunrise Point.

Mount Rainier National Park
Tahoma Woods, Star Route
Ashford, Washington 98304-9751
USA

Links

Mount Rainier-NP Offizielle Home Page des Nationalparks